So schmeckt der Herbst …!

Mhhhh .. wie das duftet.

Nachdem ich am Wochenende im Garten meiner Eltern war und einen riesengroßen Eimer voll mit Birnen und Äpfel reicher, war ich schon den ganzen Montag hibbelig etwas schönes daraus zu machen.

Ich weiß, ich hatte das Birnen-Chutney angekündigt, aber für dieses feurige Apfel-Chutney waren gerade alle Zutaten vorhanden und ich hatte ein bisschen Zeit mich hingebungsvoll meinen Töpfen zu widmen.

Seid nicht enttäuscht, Birnen-Verwertung folgt auf dem Fuße!

Aber vielleicht seid ihr ja genau so begeistert wie ich von diesem Rezept.

Aufgetischt und ab geht der Spaß.

Für ca. 2-3 mittelgroße Einmachgläser:

1 kg Äpfel, säuerliche
300 g Zwiebel(n), rote
2 EL Öl
2 Paprikaschote(n), rote, scharfe
¼ Liter Essig (Rotweinessig)
350 g Zucker, braun
1 TL Salz
1 TL Pfeffer – Körner
½ TL Senfkörner
2 Lorbeerblätter
1 TL Thymian, gerebelter
1 TL Ingwer – Wurzel, gerieben
1 Msp. Cayennepfeffer

Die Äpfel erst mal schälen und vom Kerngehäuse befreien. Dann in kleine Würfel schneiden.

Je kleiner desto feiner wird das Chutney. Ich mag es gerne etwas grober, ihr auch ?

Da die Äpfel ja auch ganz weich werden und fast zerfallen, hat man so noch etwas mehr Konsistenz.

Zwiebeln und Paprikaschoten fein hacken.
Die Zwiebeln dann in etwas Öl an schwitzen und ein 1/3 der Zuckermenge ( hier ca. 116 Gramm) darin karamellisieren lassen.

Danach mit dem Rotweinessig ablöschen und die kleinen Apfelwürfelchen dazugeben.

Die restlichen Zutaten beifügen und bei schwacher Hitze ca. eine Stunde einkochen lassen.

Ich habe in der Zeit doch tatsächlich meine Fenster geputzt. Ihr merkt schon, ich hatte meinen produktiven Tag. =)

So lange kochen lassen, bis eine dickliche Masse entsteht und die Flüssigkeit etwas eingekocht ist.

Das ganze dann in die bereitgestellten Einmachgläser füllen und noch heiß verschließen.

Ich drehe das ganze dann immer auf den Kopf. Hat meine Ur – Oma schon immer so gemacht. Also, kann es ja so falsch nich sein. Hihi.

Ich habe direkt die doppelte Portion gemacht und habe immer noch Obst über.

Ich freue mich auch schon aufs Wochenende.

Vielleicht habt ihr Ideen, wie ich die Äpfel und Birnen noch weiter verarbeiten könnte? Immer her damit.

Ich wünsche euch eine zauberhafte Restwoche.

Ich habe morgen schon meinen letzten Arbeitstag zum Wochenende. Juhuuu.

Fräulein W.