LECKER BACKEN – CHOCOLATE SNICKERS COOKIES

Schon seid einer Woche liegt die Zeitschrift LECKER Bakery jetzt neben meinem Bett. Normalerweise hätten auf Anhieb mindestens fünf Rezepte dran glauben müssen und wären sofort ausprobiert worden. Doch da wir uns auf der Arbeit zur Fastenzeit auferlegt haben nix Süßes mehr zu essen, wurde daraus noch nichts. Aaaaaber da heute der neue Mitbewohner kommt UND das Für-Die-Liebe-Freundin-Geburtstags-Paket auch noch Platz hatte wurde gestern endlich das Rezept aufgeschlagen und der Mixer wieder ausgepackt.

Ratz Fatz von der Arbeit in die R(K)üschenschürze waren die CHOCOLATE SNICKERS COOKIES schon fast zum greifen Nahe. Für ca. 18 Stück braucht man:

150 g Zartbitterschokolade
200 g Snickers Mini (ich habe normale Snickers genommen)
125 g weiche Butter
175 g Zucker
1x Vanillezucker
1 Ei
200 g Mehl
1 TL Backpulver
1 EL Kakao

Vorbereitung:

Die Snickers am besten in kleine Stücke schneiden und die Zartbitterschoki hacken und schmelzen. Ich mache das immer in der Mikrowelle und hacke die Schoki vorher kaum. Aber aufgepasst: das geht rasant schnell!!! Einmal nicht hingeschaut, 10 Sekunden zu lange die Mikrowelle angestellt, Schwups : verbrannt! Die Schokolade zur Seite stellen und etwas abkühlen lassen. Backblech mit Backpapier belegen und den Ofen auf 175 °C vorheizen.

In der Zwischenzeit:

Butter, Zucker, Vanillezucker und Ei mit dem Mixer oder, wer Muckis hat, mit dem Schneebesen gut verrühren. Die geschmolzene Schokolade darunter rühren und 2/3 der Snickers unterrühren bzw. einkneten. Der Teig ist dann schon relativ fest und lässt sich hervoragend mit den Händen bearbeiten.

Mehl, Backpulver und Kakao mischen und in die Schokomasse einarbeiten. Wie gerne hätte ich anschließend meinen Finger einmal durch die Rührschüssel und dann in meinem Mund wandern lassen … ! Haaaach. Ich hatte den Teig schon in den Händen und habe dann doch nur kleine Kugeln daraus geformt. Diese dann leicht versetzt auf dem Blech mit Backpapier etwas flach drücken und die restlichen Snickerstücke aufdrücken. Und ab damit in den Ofen. Maximal 10 Minuten. Die Cookies härten nach dem abkühlen noch stark nach. Und wenn sie schön fluffig bleiben, schmecken sie einfach am besten. Am besten diese verboten guten Snickers–Taler auf einem Rost auskühlen lassen und dann sofort alle aufessen oder Luftdicht verpacken. Dann werden sie nicht zäh und halten sich ca. 1 Woche.

Für Die-Liebe-Freundin-Geburtstags-Paket gibts jetzt Cookies im Weckglas. Aber psssst!

Liebesgrüße aus der Küche, Fräulein Wiebke

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#febphotoaday / Day 6: dinner

And the winner are the NY Giants.

Yeah! Heute Nacht war Superbowl!

Mit vielen Freunden, amerikanischem Bier und jeder Menge Süßkram „the american way“, den wir extra über diesen Shop von drüben bestellt haben.

Es gab Dr. Pepper, Miller, M&Ms Peanut Butter ( Wahnsinn!!!), Skittles Sour, Twizzlers  und jede Menge mehr.

Um eine ordentliche Grundlage zu schaffen gab es Chicken Wings und Sandwiches. Passend zum heutigen #febphotoaday–Thema habe ich in weiser Voraussicht noch schnell ein Foto schießen können, bevor alles ratze fatze aufgegessen war =)

Bei der Bäckerei meines Vertrauens konnte ich 3 Baguettes erstehen. Frisch aus dem Kühlhaus wurden sie erst kurz vor eintreffen der Gäste für 5 Minuten im Ofen auf gebacken. Schmeckt einfach hervorragend.

Mit Butter und einer Mischung aus Senf und Mayonaise bestrichen wurden sie (der Reihe nach) mit Salat, Gurke, Hühnchenbrust-Filets, Käse,  Speck, und Spiegelei belegt. Yummie!

Any other Superbowl Partys out there?

Ich wünsche euch einen guten Start in eine neue Woche.

So schmeckt der Herbst …!

Mhhhh .. wie das duftet.

Nachdem ich am Wochenende im Garten meiner Eltern war und einen riesengroßen Eimer voll mit Birnen und Äpfel reicher, war ich schon den ganzen Montag hibbelig etwas schönes daraus zu machen.

Ich weiß, ich hatte das Birnen-Chutney angekündigt, aber für dieses feurige Apfel-Chutney waren gerade alle Zutaten vorhanden und ich hatte ein bisschen Zeit mich hingebungsvoll meinen Töpfen zu widmen.

Seid nicht enttäuscht, Birnen-Verwertung folgt auf dem Fuße!

Aber vielleicht seid ihr ja genau so begeistert wie ich von diesem Rezept.

Aufgetischt und ab geht der Spaß.

Für ca. 2-3 mittelgroße Einmachgläser:

1 kg Äpfel, säuerliche
300 g Zwiebel(n), rote
2 EL Öl
2 Paprikaschote(n), rote, scharfe
¼ Liter Essig (Rotweinessig)
350 g Zucker, braun
1 TL Salz
1 TL Pfeffer – Körner
½ TL Senfkörner
2 Lorbeerblätter
1 TL Thymian, gerebelter
1 TL Ingwer – Wurzel, gerieben
1 Msp. Cayennepfeffer

Die Äpfel erst mal schälen und vom Kerngehäuse befreien. Dann in kleine Würfel schneiden.

Je kleiner desto feiner wird das Chutney. Ich mag es gerne etwas grober, ihr auch ?

Da die Äpfel ja auch ganz weich werden und fast zerfallen, hat man so noch etwas mehr Konsistenz.

Zwiebeln und Paprikaschoten fein hacken.
Die Zwiebeln dann in etwas Öl an schwitzen und ein 1/3 der Zuckermenge ( hier ca. 116 Gramm) darin karamellisieren lassen.

Danach mit dem Rotweinessig ablöschen und die kleinen Apfelwürfelchen dazugeben.

Die restlichen Zutaten beifügen und bei schwacher Hitze ca. eine Stunde einkochen lassen.

Ich habe in der Zeit doch tatsächlich meine Fenster geputzt. Ihr merkt schon, ich hatte meinen produktiven Tag. =)

So lange kochen lassen, bis eine dickliche Masse entsteht und die Flüssigkeit etwas eingekocht ist.

Das ganze dann in die bereitgestellten Einmachgläser füllen und noch heiß verschließen.

Ich drehe das ganze dann immer auf den Kopf. Hat meine Ur – Oma schon immer so gemacht. Also, kann es ja so falsch nich sein. Hihi.

Ich habe direkt die doppelte Portion gemacht und habe immer noch Obst über.

Ich freue mich auch schon aufs Wochenende.

Vielleicht habt ihr Ideen, wie ich die Äpfel und Birnen noch weiter verarbeiten könnte? Immer her damit.

Ich wünsche euch eine zauberhafte Restwoche.

Ich habe morgen schon meinen letzten Arbeitstag zum Wochenende. Juhuuu.

Fräulein W.